Aktuelles

JUST Landstuhl

 

Das JUST (Jugend- und Sozialraumteam) Landstuhl versteht sich als Begleiter von Kindern, Jugendlichen und Familien.  Mit Leichtigkeit und Freude wirken die pädagogischen Mitarbeiter*innen als Helfer, wenn es darum geht, einen normalen Alltag im Sozialraum Landstuhl zu ermöglichen.

Neben der sozialen Gruppenarbeit wird u.a Integrationshilfe und Begleitung in der Familie selbst im Rahmen der Hilfen zur Erziehung angeboten, um dem Hilfeauftrag gerecht zu werden. In der Flexibilität des Angebotes liegt die Stärke des JUST. Alle Hilfeleistungen werden „aus einer Hand“ umgesetzt. In einem gemeinsamen Prozess wird herausgefunden welche Unterstützung gebraucht wird um zielgerichtet helfen zu können, auch jenseits der ausgetretenen Pfade. Darüber hinaus steht das Team des JUST als erster Ansprechpartner für allerlei Probleme bis hin zu akuten Krisen zur Verfügung. Dabei wird auf respektvollen Umgang mit unseren Klient*innen und Diskretion besonders geachtet.

Das JUST ist eine Institution der Hilfen zur Erziehung. Dabei handelt es sich nicht um einen offenen Jugendtreff, sondern um Angebote, die sich an den gesetzlichen Vorgaben gemäß §§27-31 und 35a SGB VIII orientieren. Es wird aktiv darauf hingewirkt, das Angebot individuell und flexibel nach Bedarf zu entwickeln und zu gestalten. Im Miteinander geht es darum, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln und die vorhandenen Ressourcen zu nutzen. Das JUST-Team arbeitet mit den jungen Menschen und ihren Familien auf einen lebenswerten Alltag hin, in dem sie sich wohlfühlen und in diesem Gefühl erwachsen werden können.

KONTAKT:

JUST-Landstuhl 

Lindenstraße 34

66849 Landstuhl

Tel.: 06371 91 88 011

team@just-landstuhl.de

Das Jugend-und Sozialraumteam JUST Landstuhl wird verantwortet in der Trägerkooperation von CJD Rheinland-Pfalz Mitte und AWO Südwest gGmbH


Mutter-Kind-Wohngem.

Die „Mutter-Kind-Wohngemeinschaft“ ist ein Angebot der Hilfen zur Erziehung. Wir bieten Platz für zwei alleinerziehende Mütter mit maximal zwei Kindern bzw. Frauen in der Schwangerschaft. Die auzunehmenden Frauen und Schwangeren brauchen aufgrund ihrer Lebensbedingungen für sich und ihr Kind einen geschützten Ort zum Leben.

Das Angebot richtet sich an junge Mütter und Schwangere mit einem Mindestalter von 18 Jahren

  • die über eine gewisse Selbständigkeit verfügen
  • die ein entsprechendes Maß an Kooperationsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung aufbringen
  • die eine Begleitung beim Aufbau einer stabilen Mutter-Kind-Beziehung benötigen
  • ein stabiles und sicheres Umfeld für sich und ihre Kinder benötigen, in der se soviel Unterstützung wie nötig und soviel Eigenverantwortung wie möglich erleben

Verselbstständigung

Zur Vorbereitung der Verselbständigung bieten wir eine engmaschige und individuelle Begleitung an. Hierzu stehen unter anderem eine Einliegerwohnung im Haupthaus und eine seperate Wohnung in direkter Umgebung zur Verfügung. Diese bieten jeweils drei Plätze.

Soviel Eigenverantwortung wie möglich – soviel Hilfe wie nötig.

Die Elemente sind:

  • Ausbildung
  • Pädagogische Nachbetreuung
  • Begleitete Behördengänge
  • Freizeit
  • (weiterhin) Asylberatung
  • Hilfe beim Kochen
  • Mietswohnung-Führerschein
  • Begleitung und Hilfe (in Krisensituationen)
  • Eigene Wohnung (finden)
  • (Weiterhin dreimal wöchentlich) interner Deutschunterricht
  • Stationäres betreutes Wohnen (in naheliegenden Wohnungen § 34 SGB VIII – 3 Plätze -)
  • Erarbeiten von Wochenplänen

Beheimatung

Im Januar 2016 eröffnete die AWO Südwest gGmbH im Haus Rhein, einem ehemaligen Internatsgebäude des Paul-Schneider-Gymnasium in Meisenheim, eine Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMA). Seitdem finden dort 24 männliche Jugendliche aus Syrien, Afghanistan, Somalia und Eritrea im Alter von 13 bis 18 Jahren ein Zuhause.

Nach den Strapazen des Krieges und der Flucht, der Angst um ihr Leben, dem Hunger, den sie in ihrem Land und auf dem Weg hierher erfahren mussten, finden sie bei uns endlich wieder Schutz und Sicherheit.

Unser Ziel ist, den Jugendlichen die Geborgenheit zu vermitteln, die sie brauchen, um sich in diesem neuen Lebensumfeld ihren Fähigkeiten gemäß entwickeln zu können und manchmal auch noch ein wenig Kind sein zu können.

Heimat ist wie die eigene Mutter – man fühlt sich ein Leben lang mit verbunden“

„Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt…“

Heimat bedeutet laut Definition das Land oder die Gegend, wo man geboren und aufgewachsen ist oder wo man sich zu Hause fühlt, weil man sich geborgen fühlt.“